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Terre des Femmes
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Terre des Femmes â Menschenrechte fĂźr die Frau e. V. (Eigenschreibweise: TERRE DES FEMMES (TDF); franzĂśsisch fĂźr âErde der Frauenâ) ist ein 1981 in Hamburg gegrĂźndeter gemeinnĂźtziger Verein, mit angeschlossener, 2004 gegrĂźndeter Stiftung,cite-ref-1[1] der sich fĂźr ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben von Mädchen und Frauen weltweit einsetzt. Er unterstĂźtzt von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen durch Aktionen, Ăffentlichkeitsarbeit, FĂśrderung von Projekten und internationale Vernetzung. Die Schwerpunktthemen der Organisation sind häusliche und sexualisierte Gewalt, Zwangsheirat und Ehrverbrechen, weibliche GenitalverstĂźmmelung sowie Frauenhandel und Prostitution. Durch Ăśffentlichkeitswirksame Aktionen, Publikationen, Veranstaltungen, Kampagnen und Lobbyarbeit sollen Ăffentlichkeit und Politik fĂźr geschlechtsbedingte Gewalt und Diskriminierung sensibilisiert werden. Terre des Femmes erstrebt eine internationale Vernetzung mit anderen Frauenrechtsorganisationen, unterstĂźtzt Frauen durch frauenspezifische Programme und fĂśrdert Projekte, Organisationen und Initiativen von Frauen fĂźr Frauen im Ausland. Der Verein hat seit 2011 seinen Sitz in Berlin und finanziert sich durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und ZuschĂźsse.
Contents
⢠Geschichte
⢠Vereinsvorstand
⢠Stiftungsgremien
⢠Schwerpunkte
⢠Aktionen
⢠Fahnenaktion
⢠#UNHATEWOMEN
⢠Weitere Aktionen
⢠Vernetzung
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Feministisches Leitbild, Vision und Selbstverständnis
Terre des Femmes setzt sich ein fĂźr ein Leben ohne geschlechtsbasierte Diskriminierung, Gewalt und Ausbeutung. Daraus ergibt sich das feministische Leitbild des Vereins: Gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei. Konkret bedeutet das:
⢠Gleichberechtigt: vor dem Gesetz wie in der Arbeitswelt; bei den Bildungs- und Karrierechancen wie bei der Teilung der Familienarbeit;
⢠Selbstbestimmt: in der Sexualität und in allen Lebensentscheidungen wie Partnerschaft, Heirat, Mutterschaft, Berufswahl und Teilnahme am Üffentlichen Leben;
⢠Frei: von Rollenzwängen und allen Formen von Gewalt.
Terre des Femmes kämpft gegen alle Menschenrechtsverletzungen, die Mädchen und Frauen weltweit aufgrund ihres Geschlechts ertragen mßssen. Die Organisation sagt sich zudem klar vom Kulturrelativismus los; frauenfeindliches Brauchtum sei auch bei Minderheiten, die sich auf kulturell-religiÜse Grßnde beriefen, nicht zu tolerieren, da Menschenrechte ohne Einschränkung gälten.
Die Ziele und das Vorgehen der Organisation orientieren sich an der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948, dem Ăbereinkommen der UN zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau von 1979 (CEDAW), der Abschluss-Plattform der Weltfrauenkonferenz von Beijing von 1995 sowie der Europaratskonvention zur VerhĂźtung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt von 2011 (Istanbul-Konvention), die Deutschland erst am 1. Juni 2017 ratifiziert hat.
Geschichte
Ein Artikel in der Zeitschrift Brigitte Ăźber Gewalt an Frauen und Ehrenmorde im Nahen Osten veranlasste die Journalistin Ingrid Staehle und eine Gruppe von Frauen in Hamburg, aktiv zu werden. Der Artikel basierte auf einer Dokumentation mit dem Titel Princesses mortes, die von der Schweizer Menschenrechtsorganisation Sentinelles herausgegeben wurde. Bei einem Besuch der in Lausanne ansässigen Organisation wurde die Idee geboren, einen eigenen Verein zu grĂźnden, der in Anlehnung an die Menschenrechtsorganisation Terre des hommes unter dem Namen Terre des Femmes (âErde der Frauenâ) mit dem Untertitel Menschenrechte fĂźr die Frau im Juli 1981 in das Vereinsregister der Stadt Hamburg eingetragen wurde.cite-ref-2[2] Weitere frĂźhe GrĂźnderinnen von Terre des Femmes waren die Historikerin Herta Haas (1907â2007)cite-ref-3[3] und die amerikanische Literaturwissenschaftlerin Tobe Levin, die in Deutschland lebte und 1979 zusammen mit Ingrid Braun und Angelika Schwarzbauer das erste Buch in Deutschland Ăźber weibliche GenitalverstĂźmmelung, eine Ăbersetzung des Reports von Fran Hosken, herausgebracht hatte.cite-ref-4[4]cite-ref-5[5]
Terre des Femmes wurde die Gemeinnßtzigkeit zugesprochen. Die Dokumentation Princesses mortes wurde später von Terre des Femmes ßbersetzt und erschien 1987 als erste Publikation mit dem Titel Tod als Ehrensache.cite-ref-6[6]
Organisatorisch bestand die Vereinigung bis 1990 aus einem Vorstand und aktiven Städtegruppen, die ehrenamtlich arbeiteten. 1990 wurde in Tßbingen eine vom Arbeitsamt finanzierte Stelle eingerichtet. Hiermit wurde der Grundstein fßr den Aufbau einer Bundesgeschäftsstelle mit weiteren hauptamtlichen Kräften gelegt.
Der Verein konnte inzwischen sein 40-jähriges Bestehen feiern und auf viele Erfolge zurßckblicken. Dazu zählen unter anderem, dass weibliche Genitalverstßmmelung als eigener Straftatbestand in das Strafgesetzbuch aufgenommen wurde oder auch die Reform des Sexualstrafrechts.
Vereinsvorstand
Der Vereinsvorstand besteht auscite-ref-7[7]
⢠Ulrike Mann, Vereinsvorsitzende
⢠Theresa Fuchs
⢠Christa Stolle, geschäftsfßhrende Vorstandsfrau
⢠Necla Kelek
Ehrenvorsitzende
⢠Ingrid Staehle
Stiftungsgremien
Die Themenschwerpunkte von Terre des Femmes sind aufgeteilt in sechs Referate: Weibliche Genitalverstßmmelung, Häusliche und sexualisierte Gewalt, Gewalt im Namen der Ehre, Frauenhandel und Prostitution, Gleichberechtigung und Integration und Internationale Zusammenarbeit.
Das Entscheidungsgremium der Stiftung ist der Vorstand, der aus hĂśchstens fĂźnf Frauen besteht.cite-ref-8[8] Er setzt sich aus den jeweiligen Mitgliedern des Vorstandes von Terre des Femmes e. V. entsprechend ihrer dortigen Funktion zusammen. Die geschäftsfĂźhrende Vorstandsfrau des Vereins Terre des Femmes e. V. fĂźhrt auch die laufenden Geschäfte der Terre des Femmes Stiftung. Die Mitglieder des Vorstandes â mit Ausnahme der geschäftsfĂźhrenden Vorstandsfrau â sind ehrenamtlich fĂźr die Stiftung tätig. Der Vorstand wird jeweils fĂźr zwei Jahre auf der Vereinsfrauenversammlung gewählt.
Die Bundesgeschäftsstelle befindet sich seit 2011 in Berlin. Dort arbeiten derzeit 34 Mitarbeiterinnen. AuĂerdem sind circa 300 Ehrenamtliche fĂźr den Verein aktiv und rund 5200 regelmäĂige UnterstĂźtzerinnen helfen bei der Finanzierung von Terre des Femmes. Die Arbeit des Vereins wird unterstĂźtzt durch ca. 29 Städte- und Hochschulgruppen und themenspezifische Arbeitsgruppen, die unter anderem auch an den Positionspapieren von Terre des Femmes mitarbeiten. Des Weiteren engagieren sich Jugendbotschafterinnen fĂźr den Verein. Sie tragen anderthalb Jahre diesen Titel und tragen durch lokale Aktionen die Inhalte und Anliegen von Terre des Femmes weiter â auch an jĂźngere Zielgruppen.
Schwerpunkte
Die inhaltliche Arbeit von Terre des Femmes ist in sechs Referate aufgeteilt, die die Grundlage fĂźr die Erfolge der Organisation legen.
Weibliche GenitalverstĂźmmelung
Seit 1998 verÜffentlicht Terre des Femmes jedes Jahr eine aktuelle Hochrechnung der von weiblicher Genitalverstßmmelung Gefährdeten und Betroffenen in Deutschland, seit 2018 auch nach Bundesländern unterteilt. Die so genannte Dunkelzifferstatistik liefert fßr Deutschland die einzigen Zahlen zu beschnittenen Frauen und gefährdeten Mädchen. Der Verein leistet durch verschiedene, auch EU-weite Programme, Aufklärungsarbeit und kämpft gegen die Genitalverstßmmelung von Mädchen, unter der die Betroffenen ein Leben lang physisch und psychisch leiden.
Frauenhandel und Prostitution
Terre des Femmes setzt sich fĂźr Frauen ein, deren Notlage auf kriminelle Weise ausgenutzt wird: Frauen, die in die Prostitution oder ausbeuterische Verhältnisse gezwungen werden. Dabei sind nicht nur Migrantinnen von Frauenhandel betroffen, rund ein Viertel der Betroffenen in Deutschland sind selbst Deutsche. AuĂerdem setzt sich die Organisation fĂźr eine Welt ohne Prostitution ein. Terre des Femmes fordert nach dem Nordischen Modell ein Sexkaufverbot, welches die Sexkäufer kriminalisiert, nicht jedoch die Prostituierten. Das Modell beinhaltet die Finanzierung von Ausstiegsprogrammen fĂźr Prostituierte.
Zwangsheirat und Gewalt im Namen der Ehre
Das Referat âGewalt im Namen der Ehreâ beschäftigt sich mit Formen von Gewalt, die zur Erhaltung oder Wiederherstellung der vermeintlichen Familienehre angewendet wird. Dies kann von psychischem Druck Ăźber emotionale Erpressung, sexualisierte und kĂśrperliche Gewalt bis hin zu Zwangsverheiratungen oder so genannten Ehrenmorden gehen. Durch die Arbeit des Referats soll die Ăffentlichkeit, insbesondere BehĂśrden und Schulen, auf die Problematik hingewiesen werden. Betroffene und Fachkräfte kĂśnnen auf Homepages der Organisation Information und Hilfe finden.
Gleichberechtigung und Integration
Im Referat âGleichberechtigung und Integrationâ werden verschiedene Projekte und MaĂnahmen erarbeitet, um gegen geschlechtsspezifische Diskriminierung und Sexualisierung vorzugehen. Mit diversen Petitionen und Projekten mĂśchte Terre des Femmes die gesamtgesellschaftliche Integration von geflĂźchteten Mädchen und Frauen fĂśrdern sowie fĂźr die Rechte und den Schutz der Mädchen und Frauen einstehen, die aus patriarchalen Gesellschaftsstrukturen kommen. Das Referat setzt sich unter anderem fĂźr ein säkulares und demokratisches Schulsystem ein und dafĂźr, dass Ăśffentliche Bildungseinrichtungen frei von allen religiĂśsen und weltanschaulichen Symbolen sind und bleiben. Terre des Femmes lehnt ein patriarchalisches Religionsverständnis ab und fordert ein integratives, wertevermittelndes Fach âEthikâ an allen Ăśffentlichen Schulen als Pflichtfach anstelle eines konfessionell gebundenen Religionsunterrichtscite-ref-9[9].
Eines der Projekte war CONNECT â Empowerment fĂźr geflĂźchtete Frauen. Bei CONNECT handelte es sich um ein Berliner Patinnenprogramm von Frauen fĂźr Frauen, das von 2016 bis 2019 von Aktion Mensch gefĂśrdert wurde. Es verfolgte das Ziel, geflĂźchtete Frauen bei ihrem Ankommen in Deutschland zu unterstĂźtzen und sie auf ihrem Integrationsweg zu begleiten.cite-ref-10[10] Um dies zu ermĂśglichen, wurden zukĂźnftige Patinnen, sprich Frauen, die in Deutschland geboren oder bereits erfolgreich integriert waren, umfassend geschult zu Themen wie Asylrecht, mĂśgliche Gewalterfahrungen, Situation in den Herkunftsländern und auf der Flucht. Während der einjährigen Patenschaft begleiteten die Patinnen ihre Tandempartnerinnen bei BehĂśrdengängen, halfen bei der Suche nach geeignetem Wohnraum, einem Sprachkurs, einer Arbeitsstelle oder Kinderbetreuung sowie beim Aufbau eines sozialen Netzwerkes. Die wĂśchentlichen Treffen wurden auch gerne fĂźr gemeinsame Unternehmungen genutzt. Das CONNECT-Team stand den Patinnen während der gesamten Patenschaft bei Fragen und Problemen zur Seite und organisierte Treffen zwischen den Patinnen und den Tandems. Am 16. Oktober 2018 wurde das Projekt mit dem Wirkt-Siegel des gemeinnĂźtzigen Analysehauses Phineo ausgezeichnet. Grund hierfĂźr war der Mentoring-Ansatz, laut welchem ehrenamtliche Patinnen, häufig selbst mit Migrationserfahrung, geflĂźchteten Frauen halfen, ein selbstbestimmtes und freies Leben in Deutschland aufzubauen.
Internationale Zusammenarbeit
Terre des Femmes unterstßtzt weltweit Frauenorganisationen, sie sich fßr Frauenrechte einsetzen. Dabei stehen die gleichen Schwerpunktthemen wie bei der Inlandsarbeit im Mittelpunkt. Derzeit arbeitet die Organisation mit zehn Frauenorganisationen zusammen, die ihre Aktivitäten auf Graswurzelebene umsetzen und so die Frauen vor Ort stärken.
Frauenfeindliche Werbung
Terre des Femmes geht aktiv gegen Sexismus und Diskriminierung von Frauen vor und setzt sich gegen frauenfeindliche Werbung ein, die Frauen auf ein sexuelles Objekt reduziert. Durch diese setzen sich Rollenbilder fest und Vorurteile werden produziert, die heteronormative MaĂstäbe festigen. Im Rahmen dieser Arbeit vergibt die Organisation den Negativ-Preis âZorniger Kaktusâ, der Extremfälle sexistischer Werbung anprangert.
Sexuelle und Reproduktive Rechte
Terre des Femmes setzt sich innerhalb von Deutschland fĂźr einen legalen Schwangerschaftsabbruch und die Streichung der Paragraphen 218 und 219 im Strafgesetzbuch ein.cite-ref-11[11] Mit der Kampagne âStreicht §219aâ forderte die Organisation freie und sachliche Information und Aufklärung von Ărzten und Ărztinnen zu SchwangerschaftsabbrĂźchen. Am 24. Juli 2022 bewilligte der Bundestag die Streichung des Paragraphens §219a.cite-ref-12[12]
AuĂerdem setzt sich Terre des Femmes gegen eine Legalisierung von Leih- bzw. Mietmutterschaft ein und macht besonders im Zusammenhang auf die Ukraine auf das Thema aufmerksam.cite-ref-13[13]
Aktionen
Terre des Femmes nutzt verschiedene Aktions- und Gedenktage, um auf Menschenrechtsverletzungen an Mädchen und Frauen aufmerksam zu machen.
Fahnenaktion
Zum 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, veranstaltet Terre des Femmes die Fahnenaktion mit dem Motto Frei leben â ohne Gewalt. In ganz Deutschland finden Veranstaltungen statt, welche die verschiedenen Formen von Gewalt an Mädchen und Frauen aufzeigen. Die Bundesgeschäftsstelle organisiert zudem immer eine Ăśffentlichkeitswirksame Aktion, um auf eine aktuelle Kampagne von Terre des Femmes und eine ganz bestimmte Problematik aufmerksam zu machen. So standen 2015 FrĂźhehen im Fokus, 2018 wurden die zweijährige Mädchenschutzkampagne âJetzt Mädchen stärkenâ gestartet, die bereits vergangene, aktuelle, sowie geplante Aktionen und Projekte gegen Gewalt an Frauen und Mädchen vereint. Ebenfalls um den 25. November herum findet jährlich das einwĂśchige Filmfest FrauenWelten statt. Dieses ändert 2020 seinen Standort von TĂźbingen, nach Berlin.
#UNHATEWOMEN
Mit der Kampagne #UNHATEWOMEN machte Terre des Femmes Wortgewalt gegen Mädchen und Frauen sichtbar. Als Herzstßck der Kampagne wurde im Februar 2020 ein Video verÜffentlicht, in dem Frauen Texte aus erfolgreichen Liedern vorlasen. Die Texte stammten von Rappern, wie zum Beispiel Farid Bang, Kollegah oder Fler. Am Ende des Videos ruft Terre des Femmes auf, sich gegen Gewalt im Netz einzusetzen. Das Video wurde ßber 150.000 Mal auf YouTube geklickt. Die Resonanz der Kampagne zeigte nicht nur den Zuspruch von vielen Menschen. Viele Menschen verteidigten auch die Rapper, indem sie ebenfalls Wortgewalt gegen Frauen nutzten. Auf dem HÜhepunkt der Eskalation drohte der Rapper Fler verschiedenen Personen Gewalt an und setzte sogar ein Kopfgeld auf eine Frau aus.cite-ref-14[14] Fßr Terre des Femmes zeigte die Eskalation, wie wichtig es ist konsequent frauenfeindlicher Gewalt im Netz zu widersprechen. In Anlehnung der Kampagne hat Terre des Femmes Webinare fßr Schulklassen zu Hatespeech an.cite-ref-15[15]
Weitere Aktionen
Eine weitere Aktion war der Dreh eines Videos, dass den Gender-Pay-Gap veranschaulichen soll. Dazu wurden drei Transgender-Personen ausgewählt, die es gewohnt waren im Alltag zwischen weiblicher und männlicher Gender-Rolle zu wechseln und beide Rollen realistisch darstellen konnten. Diese sollten sich bei verschiedenen Unternehmen einem Bewerbungsgespräch unterziehen. Alle drei bewarben sich laut dem Werbevideo jeweils mit gleichen Lebensläufen, Qualifikationen und in Grundzßgen gleichen PersÜnlichkeiten einmal als Mann und einmal als Frau um dieselbe Stelle. In allen Fällen zeigte sich, dass sie in der Rolle als Mann deutlich hÜhere Gehaltsangebote bekamen.cite-ref-16[16] Das Transgender-Experiment zum Gender-Pay-Gap wurde jedoch auch kritisiert. Der Vorwurf lautete, die Lebensläufe der Bewerber seien nicht gleich, sondern bewusst ungleich gemacht worden, um das gewßnschte Ergebnis zu erzielen.cite-ref-17[17]
Terre des Femmes-Positionen und Petitionen
Zu bestimmten Themen verabschieden die Mitfrauenversammlung oder die Vorstandsfrauen Stellungnahmen und Positionspapiere fĂźr die Diskussion in der Ăffentlichkeit. Dabei bezieht die Organisation unter anderem zu allgemeinen Themen wie SchwangerschaftsabbrĂźchen oder Rechtspopulismus und Extremismus Stellung und setzt sich mit Frauenrechten im Zusammenhang mit Religion auseinander.
Mithilfe von Petitionen versucht die Organisation, auf Menschenrechtsverletzungen an Mädchen und Frauen hinzuweisen und auf gesetzliche Ănderungen hinzuwirken. So sammelte Terre des Femmes Unterschriften fĂźr zwei Petitionen. In der Oktober 2018 gestarteten und an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gerichteten Petition forderte sie die EinfĂźhrung bundesweit verpflichtender Vorsorgeuntersuchungen fĂźr Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr. Wichtiger Hintergedanke war dabei auch Fälle von Vernachlässigung und Misshandlungen bei Kindern durch verpflichtende U-Untersuchungen schneller entdecken zu kĂśnnen. Die Petition wurde Ende Oktober 2019 mit Ăźber 75.000 Unterschriften Ăźberreicht.cite-ref-18[18]
Eine Mitte 2018 gestartete Petition namens DEN KOPF FREI HABEN!, sieht die zunehmende Verschleierung von Mädchen aller Altersstufen in vielen Schulen und sogar in Kindergärten als eine Diskriminierung und Sexualisierung von Minderjährigen und damit einhergehend eine psychische und kĂśrperliche Gesundheitsgefahr. Sie fordert daher ein gesetzliches Verbot des sogenannten âKinderkopftuchsâ im Ăśffentlichen Raum insbesondere in Bildungsinstitutionen fĂźr alle minderjährigen Mädchen.cite-ref-19[19] Die Petition wurde am 11. Dezember 2020 mit Ăźber 38.800 Unterschriften dem Bundesministerium der Justiz und fĂźr Verbraucherschutz in Berlin Ăźberreicht.cite-ref-20[20]
Vernetzung
Terre des Femmes unterhält Kontakte zu Frauenorganisationen weltweit und arbeitet zudem eng mit Menschenrechtsorganisationen sowie anderen Verbänden zusammen. Projektkooperationen sind ein wichtiger Bestandteil der Vereinsaktivitäten.
Der Verein ist Mitglied im
⢠AKF â Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e. V.
⢠Aktionsbßndnis gegen Frauenhandel
⢠Allianz âRechtssicherheit fĂźr politische Willensbildungâ
⢠Begleitkreis der Beratungsstelle Yasemin (Stuttgart)
⢠Beirat HEROES (Berlin und Duisburg)
⢠Berliner Netzwerk gegen sexuelle Gewalt
⢠Bßndnis gegen Homophobie (Berlin)
⢠Bßndnis gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel Baden-Wßrttemberg
⢠BuKo â Bundesfachkonferenz gegen Zwangsverheiratung
⢠Bundesverband Deutscher Stiftungen (Berlin)
⢠CCC â Kampagne fĂźr âSaubereâ Kleidung (Wuppertal)
⢠Deutsche Gesellschaft fßr Verbandsmanagement e. V.
⢠ECPAT Deutschland, Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung, (Freiburg)
⢠EuroNet FGM
⢠GIRLS NOT BRIDES â The Global Partnership to End Child Marriage
⢠Landesforum Zwangsverheiratung (Baden-Wßrttemberg)
⢠Netzwerk fßr Selbstbestimmung junger Migrantinnen (NRW)
⢠Runder Tisch gegen die Beschneidung von Mädchen (Hagen)
⢠Runder Tisch Genitale Beschneidung/Genitalverstßmmelung (Mßnchen)
⢠Runder Tisch gegen Beschneidung von Mädchen (Nordrhein-Westfalen)
⢠Runder Tisch Stopp FGM (Berlin-Brandenburg)
⢠Runder Tisch zur Bekämpfung weiblicher Genitalverstßmmelung (Baden-Wßrttemberg)
⢠VENRO â Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e. V.
⢠ECPAT Deutschland (Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung)
⢠European Childrenâs Network
⢠i.d.a. e. V. (Dachverband deutschsprachiger Lesben-/Frauenarchive und -bibliotheken)
⢠Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess e. V. (KOK)
Kontroversen um Kopftuchfrage
Auf Grund der Positionierung von Terre des Femmes fĂźr ein Verbot des Kopftuchs bei Kindern (âKinderkopftuchâ) im Jahre 2017 kritisierten 33 TdF-Mitglieder in einem offenen Brief, ein gefordertes âKopftuchverbot fĂźr Minderjährigeâ schĂźre âantimuslimischen Rassismusâ und âstigmatisiere Eltern von Kopftuchträger*innen pauschal als Täter*innenâ. Sie befĂźrchteten, âdass einige Positionen des Vereins [...] zahlreiche Frauen* ausschlieĂen, rassistische Ressentiments reproduzieren und rechtspopulistische Tendenzen in der Gesellschaft legitimierenâ. Simone Schmollack sprach in der taz von einem âStreit bei Terre des Femmesâ. Alexandra Eul entgegnete in der Emma, es habe sich eher um einen âUnterwanderungsversuch bei Terre des Femmesâ gehandelt. Eine Minderheit attackiere die Arbeit der Mehrheit âvia Ăśffentlicher Diskreditierungâ. Dabei sei Terre des Femmes die letzte groĂe Frauenorganisation in Deutschland, die sich klar gegen Islamismus und Prostitution positioniere, während der Deutsche Frauenrat seit 2013 offensiv fĂźr Prostitution arbeite. Die Vorstandsfrau Necla Kelek äuĂerte dazu: âDas sind junge Frauen, die gerade erst von der Uni kommen, einige Wochen bei uns sind und mir dann erklären, dass ich - eine Deutsch-TĂźrkin aus der muslimischen Community - als Islamkritikerin angeblich rechte Positionen vertreten wĂźrdeâ.cite-ref-alexandra-eul-26-06-2017-21-0[21]cite-ref-taz-24082018-22-0[22] Im März 2019 brachten Sozialwissenschaftler, Aktivisten und Initiativen eine Gegenpetition heraus: âDie Forderung nach einem Kopftuchverbot fĂźr Minderjährige stellt einen starken Eingriff in die Selbstbestimmung junger Menschen darâ.cite-ref-schweiz-072019-23-0[23] Gegensätzliche Positionen in der Frage des Kopftuchverbots und des Verbots von Prostitution fĂźhrten 2018 zu einem Bruch mit dem Schweizer Schwesterverein.cite-ref-24[24] Terre des Femmes (Schweiz) wechselte 2021 den Namen und heisst seither Brava.cite-ref-25[25]
Spaltung des Vereins 2023 in der Transgender-Frage
Am 20. September 2020 beschloss die Mitfrauenversammlung (= Mitgliederversammlung) von TdF ein âPositionspapier zu Transgender, Selbstbestimmung und Geschlechtâ. In dem Papier hieĂ es: âTerre des Femmes unterstĂźtzt Transgender in ihrem Recht, ihr empfundenes Geschlecht selbstbestimmt auszudrĂźcken.â Das Papier spricht von âbiologischen Unterschieden (biologisch Geschlecht/Sex)â [sic], aus denen âsoziale Geschlechter (Gender) konstruiertâ wĂźrden. âDie Struktur patriarchaler Macht kann nicht bekämpft werden, wenn der Anlass der patriarchalen Geschlechterordnung â die Biologie (Sex) â mit Gender gleichgesetzt wird.âcite-ref-positionspapier-26-0[26]cite-ref-chantal-louis-30-06-2023-27-0[27] Im Juni 2022 bestätigte die Mitfrauenversammlung diese Position. Kurz darauf, im Juli 2022, entschied der Vorstand von TdF, das Papier zurĂźckzuziehen. TdF werde âmit den heftigsten VorwĂźrfen konfrontiertâ, denen âmit keinem Argument mehr zu begegnenâ sei. Der Vorwurf der âTransfeindlichkeitâ habe die eigentliche Arbeit unmĂśglich gemacht, und weil das Papier ohne ausreichende wissenschaftliche Fundierung und ohne Einbeziehung Betroffener formuliert worden sei, handele es sich nicht um einen sinnvollen Debattenbeitrag. Die Gefährdung von Frauenräumen stelle sich âin der Realität als weitaus unbedeutender dar, als im Papier angenommen.âcite-ref-28[28] Die BundesgeschäftsfĂźhrerin Christa Stolle fĂźhrte als entscheidenden Grund fĂźr die RĂźcknahme des Papiers an, TdF sei âaus feministischen BĂźndnissen ausgeschlossen [worden], deren Anliegen uns am Herzen liegenâ, und dass dies auch âdie Städtegruppen zu spĂźren bekommenâ hätten.cite-ref-29[29] Die Vorstandsfrau Inge Bell erklärte hierzu: âDer RĂźckzug des Positionspapiers ist eine Kapitulation und ein Einknicken vor dem Shitstorm und den Drohungen der Trans-Lobbyâ.cite-ref-menkens-30-0[30] In Opposition zur Vorstandsmehrheit unter Christa Stolle grĂźndete sie noch im selben Monat gemeinsam mit Ăźber 70 weiteren TdF-Mitfrauen die Initiative #saveTDF, der bis Juni 2023 Ăźber 400 Frauen beitraten, unter ihnen das GrĂźndungsmitglied Ingrid Staehle. Vergeblich versuchte #saveTDF, gegen den Willen des Vorstands eine auĂerordentliche Versammlung durchzusetzen. Stattdessen berief der Vorstand auch die ordentliche Mitfrauenversammlung am Wochenende vom 2. bis 4. Juni 2023 als Online-Versammlung ein, was aus der Gruppe #saveTDF als Farce charakterisiert wurde.cite-ref-chantal-louis-30-06-2023-27-1[27] In der Online-Versammlung wurde die ZurĂźckziehung des Papiers mit knapper Mehrheit bestätigt. Dies fĂźhrte in der Folge zu einer Vielzahl von Austritten. Die Frauenrechtlerin Monika Barz begrĂźndete ihren Austritt damit, dass TdF vor neuen gesellschaftlichen StrĂśmungen kapituliere, die die Illusion einer selbst bestimmbaren GeschlechtszugehĂśrigkeit propagieren. Dieser Richtungswechsel sei ein historischer Fehler.cite-ref-menkens-30-1[30] Auch GrĂźndungsmitglied Ingrid Staehle trat aus und erklärte dazu, sie nehme mit âVerwunderung zur Kenntnis, dass im 41. Jahr nach GrĂźndung unseres Vereins eine âSelbstverständlichkeitâ zu einem Streitpunkt werden kann: Das biologische Geschlechtâ. Christa Stolle erklärte, Ingrid Staehle sei in der Berliner Geschäftsstelle ânicht willkommenâ.cite-ref-chantal-louis-30-06-2023-27-2[27] In der Emma wurde 2017 eine Mitgliederzahl von 2000 genannt.cite-ref-alexandra-eul-26-06-2017-21-1[21] 2021 hatte Terre des Femmes 2416 Mitglieder. Infolge des Streits um Transgender traten bis vor der Versammlung im Juni 2023 Ăźber 300 Mitfrauen aus.cite-ref-menkens-30-2[30] Andererseits gab es zwischen Juli 2022 und Juni 2023 laut Emma 80 Mitgliedsanträge, die vom Vorstand nicht bearbeitet wurden.cite-ref-chantal-louis-30-06-2023-27-3[27] Infolge des Kurswechsels traten weitere etwa 200 Mitfrauen Anfang Juni 2023 aus, unter ihnen Luise F. Pusch.cite-ref-31[31]
Dunkelziffer bei GenitalverstĂźmmelung in Deutschland
Thomas Fischer kritisierte die von Terre des Femmes herausgegebene âDunkelziffer-Statistikâ zur Lage der GenitalverstĂźmmelung in Deutschland. Schon der Begriff sei widersprĂźchlich. Fischer hinterfragt die Annahmen, die zur Berechnung fĂźhren. Er bestreitet nicht, dass GenitalverstĂźmmelung ein schweres Verbrechen ist, weist aber auch darauf hin, dass dem Problem nur beizukommen sei, wenn man die Minderheiten selbst dafĂźr gewinne, was das Fehlen von Einträgen dazu in der Polizeilichen Kriminalstatistik Ăźber Jahre beweise.cite-ref-32[32]
Weblinks
⢠Terre des Femmes Deutschland
⢠Heirat in Deutschland. Beratungsseite fĂźr minderjährige Mädchen, die verheiratet werden sollen oder es schon sind. In: StopChildMarriage. TERRE DES FEMMES â Menschenrechte fĂźr die Frau e. V.; abgerufen am 1. Februar 2020
⢠Terre des Femmes in der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
cite-note-11. â Stiftung. In: Terres des Femmes. Abgerufen am 11. Juli 2021 (deutsch).
cite-note-22. â Lora Wildenthal: Human Rights for Women across Cultural Lines: Terre des Femmes. In: dies.: The Language of Human Rights in West Germany. University of Pennsylvania Press, 2012, ISBN 978-0-8122-4448-9, S. 136 f.
cite-note-33. â Marion Hulverscheidt: Health Rights or Human Rights? In: Alex Mold, David Reu (Hrsg.): Assembling Health Rights in Global Context. Routledge, 2013, ISBN 978-0-415-53011-8, S. 99.
cite-note-44. â Lora Wildenthal: Human Rights for Women across Cultural Lines: Terre des Femmes. In: dies.: The Language of Human Rights in West Germany. University of Pennsylvania Press, 2012, ISBN 978-0-8122-4448-9, S. 137.
cite-note-55. â Ingrid Braun, Tobe Levin, Angelika Schwarzbauer (Hrsg.): Materialien zur UnterstĂźtzung von Aktionsgruppen gegen Klitorisbeschneidung. Verlag Frauenoffensive, MĂźnchen 1979.
cite-note-66. â Lora Wildenthal, ebd., S. 241.
cite-note-77. â Vorstand. In: Terre des Femmes. Abgerufen am 11. Juli 2021 (deutsch).
cite-note-88. â Satzung. In: Terres des Femmes. Abgerufen am 11. Juli 2021 (deutsch).
cite-note-99. â sko: Terre des Femmes gegen Religion als ordentliches Lehrfach. In: Religion gehĂśrt nicht in die Schule. 18. Dezember 2023, abgerufen am 15. September 2025.
cite-note-1010. â https://www.frauenrechte.de/unsere-arbeit/themen/gleichberechtigung-und-integration/connect
cite-note-1111. â necom Webagentur: TERRE DES FEMMES - Menschenrechte fĂźr die Frau e. V. - Schwangerschaftsabbruch. Abgerufen am 6. Oktober 2022 (deutsch).
cite-note-1212. â GĂśtz Hausding: Deutscher Bundestag - Werbeverbot fĂźr SchwangerschaftsabbrĂźche gestrichen. Abgerufen am 6. Oktober 2022.
cite-note-1313. â necom Webagentur: TERRE DES FEMMES - Menschenrechte fĂźr die Frau e. V. - Sexuelle und reproduktive Rechte. Abgerufen am 6. Oktober 2022 (deutsch).
cite-note-1414. â Fler: Viel BrunftgebrĂźll. In: zeit.de. Zeit, 4. März 2020, abgerufen am 20. September 2022.
cite-note-1515. â Webinare fĂźr Schulklassen zu âHate Speech â Worte prägen unseren Alltagâ. Abgerufen am 20. September 2022.
cite-note-1616. â Tobias Kaiser: Gender Pay Gap â Olli und Olivia entlarven den Gehälter-Wahnsinn. In: welt.de. WeLT, 22. Februar 2018, abgerufen am 1. Februar 2020.
cite-note-1717. â Willst du mehr Geld? Lass dir einen Bart wachsen! Das Gender-Pay-Gap-Experiment. Abgerufen am 24. März 2019.
cite-note-1818. â Mit mehr als 75.000 Unterschriften fĂźr die Petition âU-Untersuchungen â Unbedingt Pflichtâ setzt TERRE DES FEMMES ein starkes Zeichen fĂźr den Mädchenschutz. In: frauenrechte.de. TERRE DES FEMMES â Menschenrechte fĂźr die Frau e. V., Oktober 2019, abgerufen am 25. Januar 2020.
cite-note-1919. â Petition DEN KOPF FREI HABEN! Terre des Femmes, August 2018, abgerufen am 25. Januar 2020.
cite-note-2020. â Terre des Femmes hat die Petition âDen Kopf frei haben!â abgegeben! In: frauenrechte.de. Terre des Femmes â Menschenrechte fĂźr die Frau e. V., abgerufen am 17. August 2021.
cite-note-taz-24082018-2222. â Simone Schmollack: Die verbotene Frage. In: taz. 24. August 2018, S. 14 (Online [abgerufen am 12. Oktober 2019]).
cite-note-schweiz-072019-2323. â Vojin SaĹĄa VukadinoviÄ: Kann das weg? Schweizer Monat, Juli 2019, abgerufen am 12. Oktober 2019.
cite-note-2424. â Die Scheidung der Schwestern. Abgerufen am 24. März 2019.
cite-note-2525. â Schlaglichter auf unsere Organisationsgeschichte. In: Organisation â Geschichte â Bravas Weg. Brava, abgerufen am 20. Oktober 2025.
cite-note-positionspapier-2626. â Positionspapier zu Transgender, Selbstbestimmung und Geschlecht von TERRE DES FEMMES â Menschenrechte fĂźr die Frau e. V. (PDF; 67,2 kB) In: fairplayfuerfrauen.org. 12. September 2020, abgerufen am 30. März 2023.
cite-note-chantal-louis-30-06-2023-2727. â Chantal Louis: Was ist los bei Terre des Femmes? Emma, 30. Juni 2023.
cite-note-2828. â Terre des Femmes zieht transfeindliches Positionspapier zurĂźck. In: queer.de. 26. Juli 2022, abgerufen am 27. Juli 2022 (deutsch).
cite-note-2929. â Merle StĂśver: ÂťDer Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt ist unser KernanliegenÂŤ. Jungle World, 13. Juli 2023.
cite-note-menkens-3030. â Sabine Menkens, Terre des Femmes entzweit sich im Transgender-Streit: Die renommierte Frauenrechtsorganisation verzeichnet nach einer kontroversen Mitgliederversammlung zahlreiche Austritte. Wie sich eine feministische Organisation im Transgender-Streit zerlegt, Die Welt vom 9. Juni 2023.
cite-note-3131. â Streit um Frauenschutzräume und Trans-Rechte eskalierte bei Mitgliederversammlung. Schwulissimo, 7. Juni 2023.
cite-note-3232. â Thomas Fischer: VerstĂźmmelte KĂśrper, VerstĂźmmelte Wahrheit, Spiegel online, 31. August 2018